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OÖ WASSER Nachrichten

 

07.06.16 00:00

Trinkwasser in Gefahr

Auswirkungen und Maßnahmen bei Starkniederschlägen und Überschwemmungen in der Trinkwasserversorgung

 Anlässlich der starken Regenfälle, die in Teilen Oberösterreich in den letzten Tagen zu Überschwemmungen geführt haben, hat das Land Oberösterreich ein Informationsblatt zu Maßnahmen, die bei betroffenen Wasserversorgungsanlagen empfohlen werden, veröffentlicht.

 

Dringt Oberflächenwasser in die Wasserversorgungsanlage, besteht die Gefahr einer mikrobiologischen Beeinträchtigung des Wassers. Ist das Wasser trüb, riecht oder schmeckt es auffällig oder ist eine starke Schüttungszunahme bei Quellen zu erkennen, deutet das auf einen belasteten mikrobiologischen Zustand des Trinkwassers hin.

 

Laut Trinkwasserverordnung ist der Betreiber der Anlage für die Wasserqualität und die Instandhaltung und –setzung der Trinkwasserversorgungsanlage verantwortlich. In Fällen einer Beeinträchtigung des Trinkwassers hat der Betreiber die Abnehmer sofort zu informieren.
Der Artikel „Empfohlene Maßnahmen für Wasserversorgungsanlagen bei Auswirkungen von Starkniederschlägen“ (http://www.land-oberoesterreich.gv.at/667.htm) liefert Informationen, in welchen Fällen das Wasser nicht mehr als Trinkwasser geeignet ist beziehungsweise in welchen Fällen Vorsicht geboten ist. Des Weiteren wird angeführt, wie man sich während der Zeit der Überschwemmung Abhilfe verschaffen kann und welche Maßnahmen nach der Überflutung zu treffen sind.
Da es erfahrungsgemäß 80 bis 100 Tage dauert, bis sich ein mikrobiologisch belastetes Grundwasser erholt, werden Lösungen zur Überbrückung dieser Zeit angeführt, wie etwa der Anschluss an eine Ersatzwasserversorgung oder die Installation einer Desinfektionsanlage.

 

Die Oö. Wasser Beratungsstelle hilft mit mobilen Desinfektionsgeräten und Trinkwasserpaketen – siehe unter www.ooewasser.at

 



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