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OÖ WASSER Nachrichten

 

06.08.14 00:00

Was brauchen die oberösterreichischen Wassergenossenschaften?

Wenn wir von den Themen meiner letzten beiden Newsletter-Beiträge
"Wem nützen Wassergenossenschaften?", "Wem nützt OÖ Wasser?"

ausgehen und diese Gedanken weiterspinnen, so müssen wir uns zwangsläufig als nächste Frage stellen:

Was brauchen die oberösterreichischen Wassergenossenschaften?

  • Das uneingeschränkte Bekenntnis aller Beteiligten zu den Inhalten der Landesstrategie „ZUKUNFT TRINKWASSER“!
  • Politisches Anerkenntnis des Beitrages der Wassergenossenschaften zur Daseinsvorsorge
  • Eine unabhängige, gemeinwirtschaftlichen Zielen folgende Interessensvertretung!
  • Eine leistungsfähige umfassende Unterstützung durch „OÖ WASSER“!
  • Einen kompetenten zuverlässigen Ansprechpartner (one stop shop)
und damit weiter

 Was braucht OÖ WASSER dazu?

  • Eine politische Willenserklärung zur Bestandsicherung in Form der Ressourcenausstattung für die Dienststelle als auch für die Geschäftsstelle OÖ Wasser in quantitativer und qualitativer Hinsicht
    • Nachhaltige Sicherstellung der Kernkompetenzen
    • „Bestandsvertrag“
  • Politische Anerkenntnis und Unterstützung des OÖ WASSER, Genossenschaftsverband eGen, als die Interessensvertretung der Wassergenossenschaften.
  • Akzeptanz und Unterstützung durch die Landesverwaltung
  • Commitement (Einstandspflicht) zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit in strategischen und organisatorischen Fragen.

 

Täglich überschlagen sich breitgefächert sämtliche Medien mit Horrormeldungen, welche Gefahren uns allen und insbesondere unserem Trinkwasser durch diverse Vorhaben der EU selbst, aber auch aus den laufenden TiSA-Verhandlungen der EU mit den USA drohen.
Einen wirksamen Schutzschild gegen diese Gefahren bietet die in Oberösterreich kleinräumig organisierte Trinkwasserversorgung durch die Wassergenossenschaften wo sich das kostbare Lebensmittel im Eigentum der Mitglieder befindet.
Bei allen internationalen und europäischen Schlagzeilen dürfen wir die regionale und lokale Verteidigung unserer Wassergenossenschaften und damit unseres Eigentums nicht aus den Augen verlieren!
Dazu wir es im Rahmen des Reformprojektes in den nächsten Wochen noch viel Kraft und ein aufeinander zugehen von Politik, Verwaltung und dem Genossenschaftsverband brauchen um einen tragfähigen Konsens, der die Unterstützung und damit den Weiterbestand unserer Wassergenossenschaften nachhaltig abzusichern. Wir werden uns im Auftrag unserer Mitgliedsgenossenschaften auf jeden Fall intensiv um eine verantwortbare Übereinkunft bemühen!

 

Mit genossenschaftlichen Grüßen
Konsulent Werner Sams
Obmann OÖ Wasser

 

 



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