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OÖ WASSER Nachrichten

 

15.11.12 00:00

Änderung der Trinkwasserverordnung

Am 30. Oktober 2012 wurde eine Änderung der Trinkwasserverordnung rechtlich verbindlich im Rechtsinformationssystem RIS kundgemacht.
Nachstehend finden Sie die wichtigsten Punkte bzw. Auswirkungen für Betreiber von Wasserversorgungsanlagen dargestellt:

 

  • Die jährliche Informationspflicht der Wasserversorger wurde um die Parameter pH-Wert, Gesamthärte, Carbonathärte, Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Chlorid, Sulfat erweitert. Bisher galt diese nur für Nitrat und Pestizide.

 

  • Bei laufenden umfassenden Kontrollen (Volluntersuchungen) haben die Radioaktivitätsparameter (Tritium und Gesamtrichtdosis) nur mehr einmalig untersucht zu werden, was zu einer deutlichen Kostenreduktion bei Volluntersuchungen führen sollte. Weitere Untersuchungen sind nur dann durchzuführen, wenn Änderungen an der Wasserversorgungsanlage erfolgen, die Erhöhungen der Radioaktivität zur Folge haben können (z.B. neue Wasserspender werden erschlossen) oder wenn bei Untersuchungen Überschreitungen der Indikatorparameterwerte vorliegen.

 

  • Für Uran - als Schwermetall - wurde ein Grenzwert mit 15 µg/l eingeführt, weshalb dieser Parameter nun auch bei den umfassenden Kontrollen (Volluntersuchungen) mitanalysiert werden muss.

 

  • Es wurde klargestellt, dass der Begriff Pestizide neben den Wirkstoffen selbst nicht die "entsprechenden" sondern die "relevanten" Metaboliten, Abbau- und Reaktionsprodukte umfasst.

 

Bei Fragen oder Unklarheiten können Sie gerne mit uns Kontakt aufnehmen.

 

Link zur kundgemachten Änderung der Trinkwasserverordnung

 



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