Newsletter  Kontakt Drucken Schriftgröße A A A  English English

OÖ WASSER Nachrichten

 

11.07.11 00:00

S10 - Mühlviertler Schnellstraße

Durch die Errichtung der 22 km langen Mühlviertler Schnellstraße S10 bis Freistadt Nord sind auch zahlreiche Wassergenossenschaften betroffen. Einige Entwässerungsanlagen mussten bereits fachgerecht umgebaut werden oder sind noch umzubauen. Anderorts sind auch Wasserversorgungsanlagen betroffen. Die Vertragsverhandlungen gestalteten sich zeitweise zäh. OÖ WASSER war als Interessensvertreter aller betroffenen Wassergenossenschaften aktiv.

 

Im Entwässerungsbereich:

- Anfang 2005 wird bekannt, dass die Asfinag die S10 errichten soll und Planer mit der Vorerhebung beginnen.
- Im Juni 2005 erfolgte erste Besprechung mit Asfinag, Projektanten, einigen Behördenvertretern, sowie OÖ WASSER mit der Erklärung des Rechtsstatus der betroffenen WG's und deren nötigen Einbeziehung.
- Die Entwässerungs-WG's Unterweitersdorf, Lest-Albingdorf I, Freistadt, Maxldorf und Pernau sind direkt betroffen.
- Im November 2007 erfolgen die Grundverhandlungen.
- Im September 2009 gibt es nach unzählige Besprechungen ein erfolgreiches Abstimmungsgespräch.
- Im Juli 2009 erfolgt die wasserrechtliche Verhandlung für den Teilabschnitt 1 und den Tunnel Götschka.

- Unzählige Besprechungen fallen für die WG Unterweitersdorf mit Obmann Plank und Schriftführer Barnreiter an.
2010 und 2011 erfolgen Kontrolle der von den Baufirmen errichteten Bauten und Umbauten der Entwässerungsanlagen, sowie Klärung noch nicht vorhersehbarer Probleme.

 

Seitens OÖ WASSER waren hier vorallem die Kollegen Christian Hable und zuvor Martin Weixelbaumer zur Unterstützung und Interessensvertretung der Wassergenossenschaften betroffen. 

 

Im Wasserversorgungsbereich:

- Noch während der Planung wird bekannt, dass die Straßentrasse auch das Leitungsnetz der Wassergenossenschaft Walchshof schneiden wird.

- Es erfolgen die Verhandlungen.
- Es wird darauf hingewiesen, dass durch die Bauarbeiten möglicherweise Beeinträchtigungen in der Wasserversorgung eintreten können und dass für diese Fälle Ersatzversorgungen aufgebaut bzw. organisiert werden müssen.
- Für eine kleine Siedlung mit Eigenwasserversorgung wird klar, dass die derzeitige Versorgung nicht haltbar bleibt. Mit der WG Walchshof wird wegen der Übernahme der Wasserversorgung verhandelt und eine Lösung gefunden.

- Ob für einige Wassergenossenschaften Probleme durch den Baufortschritt oder erst nach Abschluss der Bautätigkeiten auftreten, ist noch offen. Im Nahbereich befindliche Wasserversorgungsanlagen werden beobachtet (Beweissicherung von Qualität und Menge), um im Fall einer Beeinträchtigung entsprechend gerüstet zu sein.

 

Seitens OÖ WASSER war vorallem Kollegen Gerhard Heßl mit der Unterstützung und Interessensvertretung der Wassergenossenschaften befasst. 

 

 

Neben der S10 beschäftigt derzeit auch ein Gasleitungsprojekt das nördliche Mühlviertel. Vorallem der Bereich Rainbach ist betroffen.

Auch hier vermittelt und unterstützt OÖ WASSER seine Mitglieder, damit einzelne Wassergenossenschaften nicht gegen große Konzerne alleine dastehen und verhandeln müssen.



« zum Newsarchiv

Trenner