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OÖ WASSER Nachrichten

 

18.06.10 00:00

Rückblick auf die Fachexkursion zu interessanten Wasserversorgungsanlagen

Am 17. Juni besichtigten 30 Teilnehmer der OÖ WASSER-Fachexkursion die Wasserversorgungsanlage der Wassergenossenschaft Schildorn und des Wasserverbandes Peuerbach und Umgebung. Auf dem Weg besuchten wir auch die GFK-Schachtproduktion der Fa. Aquasystem in Eberschwang.

Der Teilnehmerkreis setzte sich aus Vertretern von Wassergenossenschaften, aus Sachverständigen des Landes OÖ, aus Mitarbeitern eines Untersuchungslabors und OÖ WASSER-Mitarbeitern zusammen.

 

 

In Schildorn (siehe Fotos oben) besichtigten wir eine besondere Bauart eines Stahlbetonhochbehälters, der in Fertigteilbauweise errichtet wurde. Um die Dichtheit der Wasserkammern zu gewährleisten, wurde nach der Aufstellung der Gebäudeteile ein Edelstahlbecken eingebaut und vor Ort verschweißt. In gleicher Bauweise wurde zuvor auch schon in Waldzell ein Hochbehälter errichtet.

Wir wurden vom Obmann der Wassergenossenschaft Schildorn Rudolf Sesser, vom Bürgermeister der Gemeinde Schildorn Georg Schoibl, vom Amtsleiter Stefan Burgstaller, sowie  und von Ing. Thomas Spitzlinger vom Planungsbüro Hitzfelder-Pillichshammer begrüßt und über die Entstehung des Hochbehälters, der Wasserversorgungstechnik und der (noch relativ jungen) Wassergenossenschaft informiert. Zuvor waren in Schildorn einige kleinere WGs in Streusiedlungen und Teilbereichen der Gemeinde aktiv. Nun haben sie sich zu einer Wassergenossenschaft zusammengeschlossen mit dem Ziel, einmal die gesamte Gemeinde mit Trinkwasser versorgen zu können.

 

 

Auf dem Weg nach Peuerbach besichtigten wir die GFK-Schachtproduktion der Fa. Aquasystem in Eberschwang (siehe Fotos oberhalb). Geschäftsführer Reinhard Gadringer führte uns persönlich durch die Produktionshallen und die Teilnehmer konnten das Entstehen eines Quellsammelschachtes sowie von größeren Wasserspeichern miterleben.

 

Da der jüngste OÖ WASSER-Mitarbeiter Florian Kolmhofer früher Geschäftsführer des WV Peuerbach und Umgebung war, nützten wir die besonderen Beziehungen zu einem Besuch beim Wasserverband. Hier konnten wir die recht selten eingesetzte Enteisenungstechnik nach dem Subterra-Verfahren kennenlernen. Ohne Einsatz von Chemikalien werden Eisen und Mangan im Boden ausgeschieden und das Grundwasser auf natürliche Weise von diesen Stoffen befreit. Abschließend besichtigten wir noch den Hochbehälter Peuerbach, der einen Großteil der Versorgung der Stadt übernimmt.

Die Präsentation und die Möglichkeit zur Fachdiskussion bot allen Teilnehmern die Gelegenheit erfahrungen und Erkenntnisse zu gewinnen bzw. weiterzugeben.

Auch für 2011besteht wieder die Absicht, eine Fachexkursion zu organisieren. Termin und Programm werden rechtzeitig bekanntgegeben.

 

 



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