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OÖ WASSER Nachrichten

 

11.01.10 00:00

Blei, Kupfer und Nickelgehalte im Trinkwasser

Schwermetalle und andere Stoffe im Trinkwasser sorgen regelmäßig für Schlagzeilen in den Medien. Wie und in welchen Mengen diese tatsächlich hineingelangen können hat Dr. Eckart Hitsch, Hygieniker aus Salzburg, untersucht.

Dubios bzw. wirklichkeitsfremd sind in vielen Fällen die Methoden zur Probenahme für Schwermetalluntersuchungen.

Meist werden Kleinstmengen am Morgen (vor den ersten größeren Wasserverbräuchen und über Nacht abgestanden) entnommen und an problematischen Stellen untersucht.

Es ist allen Fachleuten (Hygieniker, Installateure, Sachverständige,...) bekannt, dass Trinkwasser bei längerem Verbleib im Rohr oder der Armatur leicht korrosiv wirken kann und Stoffe aus Beschichtungen und Oberflächen herausgelöst werden.

Schuld für problematische Konzentrationen von Schwermetallen im Trinkwasser sind übrigens Billig-Armaturen aus dem Ausland (meist Asien), da dort andere Grenzwerte für deren Produktion gelten als bei uns. Hier kann der Konsument beim Kauf von Armaturen entscheidende Weichen für die eigene Trinkwasserqualität stellen.

 

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OÖ WASSER rät übrigens von wenig seriösen Billiguntersuchungen ab. Nur eine qualifizierte Probenahme und eine repräsentative Probenahmestelle gibt Aufschluss darüber, ob das eigene Wasser mit Schwermetallen oder anderen Stoffen belastet ist.

In vielen Fällen suchen Firmen nur Möglichkeiten zum Verkauf teurer Aufbereitungsgeräte, die eigentlich nicht benötigt werden.

 

Zentrale Trinkwasserversorger wie Wassergenossenschaften oder Gemeinden müssen ihr Trinkwasser übrigens regelmäßig Untersuchen lassen. In größeren Abständen werden umfassende Untersuchungen auf Schwermetalle, Pestizide und Radioaktivität durchgeführt, sodass hier nur Trinkwasser in kontrollierter Qualität geliefert wird.



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