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OÖ WASSER Nachrichten

 

21.03.06 00:00

Sehr erfreute Gesichter gab es im voll besetzten Redoutensaal Linz beim Festakt 60 Jahre OÖ WASSER.

Obmann ÖR Franz Mair konnte eine große Zahl Ehrengäste und Verbandsmitglieder begrüßen.

 

  

 

Frau Christa Oberfichtner, Redaktionsleiterin der Mühlviertler Rundschau, führte souverän und gekonnt durch die Feier.

 

  

 

Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer und Nationalrat Jakob Auer würdigten die Leistungen und Erfolge des OÖ WASSER Teams.

 

OÖ WASSER Obmann ÖR Franz Mair, Genossenschaftsanwalt Abg. zum österr. Nationalrat ÖR Jakob Auer, OÖ WASSER Geschäftsführer DI Wolfgang Aichlseder 

 

Der Landeshauptmann startete gemeinsam mit Landesrat Rudi Anschober die Aktion "TRINK WASSER" für Schulen mit 40 Kindern der Sonnenschule Holzhausen.

 

               

 

Mit "OÖ WASSER - Gestern - Heute - Morgen"  wurde die 60-jährige Geschichte von OÖ WASSER in vielen Bildern vorgestellt.

 

In einer Interviewrunde beleuchteten

Präsident der LWK OÖ ÖR Hannes Herndl,

W.HR DI Peter Pfeffer, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft, Land OÖ

Aufsichtsratsvorsitzender Werner Sams,

Obmann Dr. DI Franz Zeilinger und der

Obmann des Salzburger Dachverbandes, Johann Fuschlberger,

die Leistungen und Zukunftsstärke der OÖ WASSER Idee.

 

Festredner Brigadier Wolfgang Bachler, Exchef der Polizeielitegruppe "Cobra":

Die 10 Grundprinzipien für ein effektives und effizientes Krisenmanagement:
  1. Manager in Führungspostitionen müssen mit Krisen rechnen und darauf vorbereitet sein.
  2. Beim Management von Krisen ist es wichtig, dass die Führungskräfte sich nicht nur um technische Fragen kümmern sondern sehr genau auf Stimmungen bei Mitarbeitern, Kunden und Öffentlichkeit achten.
  3. Noch bevor eine Krise ausbricht, muss man die Mitglieder des Teams auswählen und informieren.
  4. In einer Krisensituation muss die Öffentlichkeit sofort mit allen gesetzlich zur Verfügung stehenden Mitteln umfassend informiert werden. (Ausnahme z.B. kriminaltaktische Überlegungen)
  5. Für den Anlassfall sollte ein Krisenzentrum eingerichtet und dafür Sorge getragen werden, dass das Krisenteam eine Strategie entwickeln, die nötigen Aktionen koordinieren und seine Botschaft an die betroffenen vermitteln kann.
  6. Krisenintervetionspläne sollten regelmäßig getestet und geübt werden.
  7. Krisen warten nicht bis alles vorbildlich geregelt ist, rasches Handeln ist der wesentliche Faktor des Krisenmanagement.
  8. Zu jedem Krisenmanagement sollte zumindest ein Experte von außerhalb gehören.
  9. Wenn eine Krise ausbricht, darf man sich nicht von der Aufgabe ablenken lassen, das Kerngeschäft des Unternehmens wie gewöhnlich weiterzubringen.
  10. Besonders in Krisenzeiten müssen die Führungskräfte das Gefühl haben, dass die Position des Unternehmens richtig und moralisch vertretbar ist.
Nutzen
  • Effektives Krisenmanagement schafft auch in schwierigsten Situationen Handlungsspielraum
  • macht Chancen nutzbar
  • führt das Unternehmen gestärkt in die Normalität zurück

 

                

 

Landesrat Rudi Anschober hob die Bedeutung der dezentralen Trinkwasserstrukturen hervor. Ein wichtiges Anliegen ist auch, dass die Dienststelle OÖ WASSER weiterhin gemeinsam mit dem OÖ WASSER Genossenschaftsverband zum Wohle für die über 1400 Wassergenossenschaften arbeitet, ja in Zukunft auch weitere Wassergenossenschaften zur Verbesserung der Wasserversorgung bei der Gründung unterstützt.

 

                 

 

Obmann ÖR Franz Mair dankte den Festteilnehmern und besonders herzlich auch der Geschäftsführung und den OÖ WASSER Mitarbeitern für die geleistete Arbeit.

 

 

Das Echo der vielen Teilnehmer war sehr positiv - "eine äußerst gelungene Veranstaltung und Feier!"

 

Mag. Thomas Kriegner, Energie AG Wasser:
"Nochmals vielen Dank für die Einladung zur Veranstaltung letzten Freitag. Es war aus meiner Sicht eine sehr gelungene Veranstaltung"

 

DI Christian Kneidinger, Land Oberösterreich, Wasserwirtschaft:
"Herzlichen Glückwunsch zum 60-jährigen Bestehen des Verbandes und der schönen Feier am Freitag. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg und freue mich auf eine weitere gute Zusammenarbeit."


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