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OÖ WASSER Nachrichten

 

29.09.09 00:00

Arbeitssicherheit beim Leitungsbau

In der Zeit zwischen April und Oktober arbeiten viele Gemeinden und Genossenschaften auf Hochtouren an ihren Kanal- und Wasserleitungen.

Leider passieren immer wieder schwere Unfälle wie erst kürzlich im Mühlviertel.

Dabei wird sehr oft klar: Leute setzen ihr Leben aufs Spiel, um schnell und kostengünstig die Arbeiten voranzubringen. Ohne an das Risiko eines Unfalles zu denken, verzichtet man auf Sicherungen, Künettenverbau oder auf den Helm.

 

Neben dem Schutz für die Arbeiter auf der Baustelle, der in zahlreichen Gesetzen und Normen gefordert wird, ist eine entsprechende Unfallversicherung (bei Krankenkasse oder privater Unfallversicherung) unbedingt abzuschließen. Trotz bester Vorsicht und Achtsamkeit können Unfälle nicht vollkommen ausgeschlossen und verhindert werden.

Neben Regressforderungen und Anzeigen sind die Schuldgefühle den Angehörigen gegenüber zu bedenken, wenn man fahrlässig Baustellen betreibt, auf denen Unfälle passieren.

"Kann ich der Witwe, den Weisenkindern noch in die Augen sehen, weil wir an der falschen Stelle gespart haben oder unüberlegt gearbeitet wird", sagt Obmann Josef Gruber in der Ausschusssitzung seiner Wassergenossenschaft.

 

Man bedenke: Bereits eine Verschüttung in einer 1 Meter Tiefen Künette, kann tödliche Verletzungen herbeiführen!

 

Das Thema Arbeitsschutz wird auch im Rahmen der beiden Infotage Trinkwasser OÖ am 27. Oktober in Ansfelden und am 10. November in Linz behandelt. 

 

Zahlreiche Zeitungsberichte belegen, dass Unfälle leider keine Einzelfälle sind. In vielen Fällen hätte jedoch ein Unfall durch ordnungsgemäße Bauausführung unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften vermieden werden können.

 







 



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