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OÖ WASSER Nachrichten

 

23.09.08 00:00

Infoblatt: Schädlingsbekämpfung im Wasserschutzgebiet

Unser neuens Infoblatt widmet sich dem Thema Schädlingsbekämpfung im Schutzgebiet. Vorallem der Borkenkäfer ist nach Stürmen eine große Gefahr. Jedoch der Einsatz von Giften im Schutzgebiet ist problematisch.

 

Borkenkäferarten:
Vor allem nach Stürmen mit starkem Baumriss ist die Bedrohung durch Borkenkäfer groß. Wird das Schadholz nicht rechtzeitig aus dem Wald abtransportiert, so richtet der Borkenkäfer einen noch größeren Schaden an Gut- und Schadholz an. Das Auftreten des Borkenkäfers ist gemäß Forstgesetz bei der Bezirkshauptmannschaft zu melden. Geeignete Maßnahmen gegen die Ausbreitung sind zu treffen.
 
Übliche Bekämpfungsmethoden:
-   Abtransport des Schadholzes aus dem Wald
-   Entrindung (so nimmt man dem Käfer den Lebensraum)
-   Nasslagerung (Käfer mag es zwar feucht, jedoch nicht nass)
-   Poltern mit Folien (Einpacken des Schadholzes in schwarze Folie – dem Käfer wird es zu trocken und zu heiß)
-   Fangbaummethode (gezielte Opferstämme für Befall)
-   Aufstellung von Pheromonfallen (Lockmittelfallen)
-   Bekämpfung mit Chemikalien
-   Bekämpfung mit "Prügelfallen" mit Lockmittel und Berührungsgift an der Baumfalle
 
Gefahren für das Grundwasser:
Über das in "Prügelfallen" eingesetzte Berührungsgift gibt es noch keine Langzeiterfahrungen. Deshalb sollte derzeit aus Vorsorge auf die Anwendung in Wasserschutzgebieten verzichtet werden.

 

Weitere Infos und Bilder finden Sie auf unserem neuen Infoblatt im internen Mitgliederbereich der Homepage.

 

 



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