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OÖ WASSER Nachrichten

 

31.10.07 00:00

Pressekonferenz: Ist unser Trinkwasser (noch) in guten Händen?

OÖ WASSER-Genossenschaftsverband Obmann ÖR Franz Mair, Geschäftsführer HR DI Wolfgang Aichlseder und Genossenschaftsanwalt NR Bgm. Jakob Auer informierten die Medien über die Rolle der Wassergenossenschaften zur Trinkwasserversorgung in Oberösterreich.

 

 
Alternative Trinkwasserversorgung für den ländlichen Raum
In der vielfältigen Siedlungsstruktur von Oberösterreich decken die Wassergenossenschaften vor allem dort dezentrale Versorgungsaufgaben ab, wo einzelne Bürger an die Grenze ihrer Möglichkeiten gestoßen sind aber eine kommunale Wasserversorgung aus Kostengründen nicht zustande gekommen ist.

 

Mit 200.000 versorgten Einwohnern übernehmen die 944 oö. Wassergenossen-schaften einen wichtigen Beitrag zur Trinkwasser-versorgung. 

 

Quelle: Zukunft Trinkwasser

 

Ehrenamt

Mit ehrenamtlichen Funktionären, welche vom Dachverband OÖ WASSER durch Beratung und Schulung z.B. Wasserwarteausbildung, unterstützt werden, sind Wassergenossenschaften ähnlich organisiert wie lokale Einsatzorganisationen z.B. Feuerwehr und Rettung oder andere örtliche Vereine.

 

Netzwerke und starker Partner

Starke Unterstützung erhalten einzelne Wassergenossenschaften durch den 1946 gegründeten Dachverband OÖ WASSER, welcher jedoch die Eigenständigkeit der Mitglieder erhält und stärkt.

Mit Beratung und Information, Aus- und Weiterbildung, Fremdüberwachung und Qualitätskontrolle, mit praxisorientierten Bau-, Service- und Messdiensten stärkt der Dachverband OÖ WASSER den Genossenschaften fachlich, rechtlich und moralisch den Rücken. Als Interessensvertreter ist OÖ WASSER auch Sprachrohr der kleinen Wasserversorger Oberösterreichs. (www.ooewasser.at)

 

Ausbildung als Qualitätssicherung

Eine unverzichtbare Garantie für einen sicheren Betrieb stellt gut ausgebildetes und geschultes Personal dar. In OÖ gibt es in der Wasserversorgung 141 zertifizierte Wassermeister und 186 geprüfte Wasserwarte. OÖ WASSER hat allein in den letzten Jahren 256 Wasserwarte ausgebildet.
Zur nachweislichen Aktualisierung des Wissens organisiert OÖ WASSER Fortbildungsveranstaltungen – die jährlichen stattfindenden Infotage für Wassermeister und Wasserwarte. Bei den beiden aktuellen Veranstaltungen im Oktober haben über 200 Wasserfachleute auch aus den angrenzenden Bundesländern daran teilgenommen.

 

Benchmark: Lernen von den Besten

69 Wasserversorgungsunternehmen, darunter auch 11 Wassergenossenschaften, welche zusammen rund 50 % der österreichischen Bevölkerung mit Trinkwasser versorgen, haben sich im österreichischen Benchmark-Projekt in den Kriterien Versorgungs­sicherheit, Qualität, Kundenservice, Nachhaltigkeit und Effizienz verglichen.
Die Vergleichsdaten bestätigen den Wassergenossenschaften gute Wettbewerbsfähigkeit und widerlegen das Vorurteil:
Große Versorger sind gut - kleine Versorger sind schlecht.
Dies bestätigt auch der Experte DI Dr. Reinhard Perfler von der Universität für Bodenkultur Wien in seinen Ausführungen zur heutigen Pressekonferenz.
 
Landesstrategie Zukunft Trinkwasser
Auch die Landesstrategie setzt in der Zukunft auf die Leistungsfähigkeit und Kompetenz der Wassergenossenschaften.
„Ziel ist es,
  • die Gemeinden, Genossenschaften und Verbände und so deren Selbstbestimmung und Leistungsfähigkeit als gemeinnützige Träger der Trinkwasserversorgung aktiv zu stärken, auch für die Zukunft, 
  • die Wirtschaftlichkeit und Kosteneffizienz der Trinkwasserversorgung zur Aufrechterhaltung sozial verträglicher Preise zu gewährleisten und damit die Nachhaltigkeit der Trinkwasserversorgung sicherzustellen.“
Damit unterstützen die Aktivitäten und Leistungen der Wassergenossenschaften und des Dachverbandes OÖ WASSER die erwünschten Wirkungen. Das ist die heute schon "gelebte" Umsetzung der OÖ Trinkwasserstrategie.
 

 

Download der Presse-Unterlagen:

PK30102007_1 [152 kB]

PK30102007_2 [96 kB]

PK30102007_3 [403 kB]

 

Pressemeldungen:

Krone, 31.10.2007 [200 kB]

Österr. Bauernzeitung, 1.11.07 [227 kB]

Neues Volksblatt, 31.10.07 [438 kB]

Oberösterreichs Neue, 31.10.2007 [145 kB]



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