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Chronik

2016

Die Schulungen zum OÖ WasserLOGbuch als Datenbank- und Serverlösung starten.
Das von der EU auf vier Jahre finanzierte Projekt „Uganda Water Umbrellas Partnership Project“ zur Professionalisierung der Siedlungswasserwirtschaft wird nunmehr flächendeckend für ganz Uganda mit sechs Dachverbänden abgeschlossen.
Eine Rechtsschutzversicherung für alle Mitglieder wird abgeschlossen.
OÖ WASSER feiert sein 70-jähriges Jubiläum.

2015

Aktualisierung der Landesunterstützung für OÖ WASSER mit einem Partnerschaftsvertrag und Festlegung eines Leistungsportfolios für die Mitglieder.
Zusammenarbeit mit dem Institut für Siedlungswasserwirtschaft der Universität für Bodenkultur bei der Verbindung von Ausbildung und Praxis.
OÖ WASSER schnürt ein Organisationspaket für die Mitgliederunterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit.
Über 400 Personen nehmen am WASSER Infotag Oberösterreich teil.

2014

Die Abwassergenossenschaft Haiderleiten wird das 1.800. Mitglied bei OÖ WASSER.
Als Abschluss des seit 2010 andauernden Reformprozesses wird die Dienststelle aufgelöst und eine eigene Geschäftsstelle des Verbandes mit den Aufgaben Verbandsführung, Interessensvertretung, Schulung, Versicherungswesen und Einkaufsplattform eingerichtet. Die bisherigen Leistungen Mitgliederberatung, Überprüfung, Service und Baudienst werden von der neuen Beratungsstelle des Landes wahrgenommen.

2013

10 Jahre Schulungsprogramm: mehr als 7.000 Personen nahmen teil.
Erweiterung der Kooperation bei der Wasserwarteausbildung durch die Tiroler Wasserwirtschaft.

2012

Die Dachwassergenossenschaft Aurach am Hongar zur Vernetzung und Versorgung mehrerer Wassergenossenschaften wird beim OÖ WASSER Genossenschaftsverband als 1.700. Mitglied aufgenommen.
Der OÖ WASSER Genossenschaftsverband, der Dachverband Salzburger Wasserversorger, die Plattform Wasser Burgenland, der Steiermärkische Wasserversorgungsverband und die Kärntner Wasserer schließen mit dem Präsidenten der Österreichischen Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (ÖVGW) eine Vereinbarung zur Zusammenarbeit, um die Trinkwasserwirtschaft in Österreich zu stärken.
Das Verwaltungsprogramm W-Plus© wird in Zusammenarbeit von OÖ WASSER mit concept4energy und Wassergenossenschaften für eine effiziente und transparente Verwaltung und Buchhaltung entwickelt und in Schulungsseminaren vorgestellt.

2011

Zur Dokumentation der Eigenüberwachung und Qualitätssicherung von Trinkwasserversorgungsanlagen wird das elektronische WasserLOGbuch (Stammdaten, Jahresberichtswesen und Wassersicherheitsplan) mit einem Tabellenkalkulationsprogramm von Experten der Universität für Bodenkultur, Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (BOKU-SIG) in Kooperation mit dem OÖ-WASSER-Team und einigen Wassergenossenschaften erstellt.
Die als OÖ-WASSER-Idee entwickelte Aktion „Für unser Trinkwasser unterwegs“ gibt es nun 20 Jahre. 29.300 Trinkwasserproben wurden in 340 oberösterreichischen Gemeinden genommen und Sanierungsberatungen durchgeführt.
Der „Ratgeber Hausbrunnen“ wurde umfassend aktualisiert.
Der Geschäftsführer wird in die „Codexkommission Trinkwasser“ des Gesundheitsministers berufen.
Zur Begutachtung und Qualitätssicherung von Quellfassungen werden eine Kamera und eine Auswertungseinheit in Betrieb genommen.

2010

Ein neuer Servicebus für Leckortung mit modernster Technik wird in Betrieb genommen.
Start des Reformprojekts unter Leitung des Präsidiums des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung mit dem Auftrag, eine „Wirtschaftliche Organisation für OÖ WASSER in Varianten“ zu finden. Die Vorschläge des OÖ WASSER Genossenschaftsverbandes werden als wesentliche Entscheidungsgrundlage eingebracht. Die Strategie Zukunft Trinkwasser des
Landes Oberösterreich ist mitzudenken.
Resümee einer OÖ WASSER Mitgliederbefragung: Die Mitglieder sind mit den Leistungen sehr zufrieden. Einzelne Bewertungen tragen dazu bei, in Zukunft Schwerpunkte zu setzen und auf Wünsche noch gezielter eingehen zu können.

2009

Die Wassergenossenschaft Anrainer des Irrsees und der Zeller Ache wird beim OÖ WASSER Genossenschaftsverband als 1.600. Mitglied aufgenommen.
Beginn der digitalen Erfassung der Entwässerungsanlagen. Projektziel ist, aus den 1.400 bestehenden Plänen die Rechtsbestände (Vorteilsflächen) in die WIS (Wasserinformationssystem)-Datenbank aufzunehmen und die einzelnen Leitungen durch Digitalisierung zukunftssicher für die kostengünstige Instandhaltung und Wartung weiterzuentwickeln.
Die größte Abwassergenossenschaft in Oberösterreich wird gegründet und ist Mitglied bei OÖ WASSER. 250 Haushalte aus dem Gemeindegebiet von Steinbach am Ziehberg werden Kanäle in schwierigem Gelände errichten und ihr Abwasser in eine von und für mehrere Genossenschaften gebaute Kläranlage entsorgen.

2008

742 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machen 2008 zum Rekordjahr bei den Seminaren.
Start der themenbezogenen Wasserstammtische in den Regionen.
Der quartalsweise erscheinende Newsletter wird erstmals versendet.
Beginn der neuen Amtsorganisation: Die Dienststelle OÖ WASSER wird der Direktion Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung Grund- und Trinkwasserwirtschaft, als nachgeordnete Dienststelle zugeteilt.

2007

Die Bewässerungsgenossenschaft Eferdinger Becken mit 2.800 ha Vorteilsfläche wird beim OÖ WASSER Genossenschaftsverband als 1.500. Mitglied mit tatkräftiger Unterstützung gegründet und aufgenommen.

2005

Aufgrund der Hochwassererfahrungen aus dem Jahr 2002 wird eine technisch adaptierte Trinkwasserabpackmaschine für Notfälle und zur Vorsorge aus dem Budget von OÖ WASSER angekauft. Sechs mobile Chlordesinfektionsgeräte stehen für die Aufrechterhaltung der Trinkwasserversorgung bei Notfällen zur Verfügung.

2004

Landesrat Gottfried Eisl von der Salzburger Landesregierung erkundigt sich eingehend bei OÖ WASSER und seinen Mitgliedern. Daraus resultierend wird am 6.12.2004 der Dachverband der Salzburger Wasserversorger gegründet

2003

Start des Schulungsprogrammes mit qualitätsgesicherten Kursen für Obmann, Kassier, Wasserwart sowie Spezialseminare für Wassergewinnung, Speicherung und Öffentlichkeitsarbeit. In diesem Jahr besuchen bereits über 300 Teilnehmer die Seminare, die seither regelmäßig veranstaltet werden.
Es stehen vier Notchlorungsanlagen zur Verfügung.
Die Diplomarbeit „Anwendung von Akteursnetzwerken in der Wasserversorgung an den Beispielen Oberösterreich und Uganda“ von Christian Schwarz-Herda wird am Institut für Wasservorsorge an der Universität für Bodenkultur in Wien erstellt.
Das Erfolgsmodell OÖ WASSER dient hierfür als Vorlage.

2002

Der Salzburger Landtag beschließt die Gründung eines Dachverbandes für Wassergenossenschaften nach oberösterreichischem Vorbild. OÖ WASSER leistet dazu einen erfolgreichen Wissenstransfer.
Start der OÖ WASSER Homepage: nach Fachbereichen gegliedert mit Mitgliederbereich und Webshop.
Gründung des ersten Dachverbandes in Uganda nach dem OÖ WASSER Beispiel.

2001

Start der Strategieentwicklung mit der Portfolioanalyse.
Nach zehn Jahren wird „Für Ihr Trinkwasser unterwegs“ zum aktualisierten Beratungskonzept „Für unser Trinkwasser unterwegs“. Der Laborbus bekommt eine Erweiterung der Untersuchungsparameter. Die 10.000ste Wasserprobe entnimmt Wasserlandesrat Dr. Hans Achatz.

2000

Umsetzung der Gedanken des New Public Managements als Pilotprojekt „Wirkungsorientierte Verwaltungsführung in der OÖ Landesverwaltung“.
Umfassende Mitgliederbefragung durch den Verbandsgeschäftsführer zu Leistungen und Service von OÖ WASSER.

1994

Moderne Messgeräte für die Wasserverlustanalyse werden angekauft und erfolgreich für oberösterreichische Wassergenossenschaften eingesetzt.

1993

Aufgrund extremer Trockenheit wird für die Wasserversorgungsgenossenschaften eine Förderaktion für Sofortmaßnahmen mit dem Land Oberösterreich erreicht.

1992

Der Landwirtschaftliche Wassergenossenschaftsverband wird umbenannt in „OÖ WASSER Genossenschaftsverband reg.Gen.mbH“ und erhält die rechtlich geschützte Wort-Bild-Marke OÖ WASSER.

1991

Realisierung der OÖ WASSER Idee mit Beauftragung durch Umweltlandesrat Dr. Pühringer zur Hausbrunnenberatung und mobilen Trinkwasseruntersuchung mit der Aktion „Für Ihr Trinkwasser unterwegs“.

1990

Aufgrund der Wasserrechtsgesetznovelle 1990 werden von der Beratungsstelle neue Mustersatzungen für Wassergenossenschaften ausgearbeitet. Die ersten Abwassergenossenschaften werden Mitglied beim Landwirtschaftlichen Wassergenossenschaftsverband Oberösterreich.

1988

Angebotsbeginn für ein umfangreiches Schulungsprogramm für Wasserversorgungsgenossenschaften.
Der Servicedienst „Leck- und Leitungssuche“ wird organisiert und erhält einen eigenen Messwagen.

1982

Die erste Betriebshaftpflicht für Wasserversorgungsgenossenschaften wird abgeschlossen.
Für Rückbau, Renaturierungen sowie Räumung von genossenschaftlichen Vorflutern werden erstmals öffentliche Fördermittel aus Mitteln des „Grünen Planes“ zur Verfügung gestellt.

1981

Start des bundesweit Beachtung findenden Forschungsprojektes „Köppensteegener Bach“ (Gemeinde Natternbach). Ziel des Projektes ist die technische und ökologische Instandhaltung an regulierten Gewässern. Finanzierung des Projekts durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft für
einen Zeitraum von fünf Jahren.

1979

Für die Erstellung von Planunterlagen für Wasserversorgungsgenossenschaften werden erstmals öffentliche Fördermittel durch das Land Oberösterreich zur Verfügung gestellt.

1972

Einrichtung des Servicedienstes „Leck- und Leitungssuche“ für Wasserversorgungsgenossenschaften.

1968

Erste Schulungen für Wasserwarte von Wasserversorgungsgenossenschaften.

1966

Einrichtung eines Wasserzählertauschservices für Wasserversorgungsgenossenschaften.

50er und 60er Jahre

Umfangreiche Erneuerungen bestehender Wasserversorgungsanlagen von den Gewinnungsstellen bis zu Speicher- und Verteilanlagen für die laufend neu aufgenommenen Wassergenossenschaften sowie Errichtung bei neu gegründeten Wassergenossenschaften in ganz Oberösterreich. Große Investitionen in genossenschaftliche Entwässerungsanlagen zur Verbesserung der Nahrungsmittelversorgung werden jedes Jahr mit Bundes- und Landesförderung von den Mitarbeitern der Landesverwaltung bei Planung und Bau getätigt.

1950

Beamte der Tiroler Landesregierung besuchen die Beratungsstelle, um diese beispielgebende Einrichtung näher kennen zu lernen.

1948

Erste umfassende Präsentation der Wassergenossenschaften auf der Welser Messe.

1947

Beschluss des Beitrittes des Landwirtschaftlichen Wassergenossenschaftsverbandes zum Raiffeisenverband Oberösterreich als gesetzlichen Revisionsverband.

14.10.1946

Einrichtung der Beratungsstelle OÖ WASSER in der Landesbaudirektion des Amtes der Oberösterreichischen Landesregierung aufgrund des im April gefassten Landtagsbeschlusses.

27.09.1946

Gründungsversammlung des Landwirtschaftlichen Wassergenossenschaftsverbandes Oberösterreich reg.Gen.mbH. mit 120 teilnehmenden Wasser- und Wasserwerksgenossenschaften.

26.04.1946

Einstimmiger Beschluss des Oberösterreichischen Landtages zur Gründung und Unterstützung des Landwirtschaftlichen Wassergenossenschaftsverbandes Oberösterreich reg.Gen.mbH.
 

 

 

Obmänner des OÖ WASSER Genossenschaftsverbandes reg.Gen.mbH.

Franz Brunner    Leopold Tröls    Josef Plaß    Johann Kaiserseder    Franz Mair   

1946 bis 1957 - Geistlicher Rat Pfarrer Franz BRUNNER
1957 bis 1974 - Altbürgermeister von Freistadt Leopold TRÖLS
1974 bis 1992 - Ökonomierat Josef PLASS
1992 bis 2000 - Ökonomierat Johann KAISERSEDER
2000 bis 2008 - Altbürgermeister von Redlham und Ökonomierat Franz MAIR

seit 2008 - Werner SAMS
 

Geschäftsführer des OÖ WASSER Genossenschaftsverbandes

Adolf Trappel    Ewald Langeder   Ulrich Modelhart   Wolfgang Aichlseder

1946 bis 1957 - Hofrat DI Dr. Adolf TRAPPEL
1957 bis 1974 - Hofrat DI Ewald LANGEDER
1974 bis 1987 - Hofrat DI Ulrich MODELHART
seit 1987 Hofrat DI Wolfgang AICHLSEDER


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